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Karl Liebknecht – ein Leben gegen den Krieg

Donnerstag, 18. November 2021, 19:00 - 22:00
Kassel, Café Buch-Oase, Germaniastr. 14

in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Referenten: Prof. Dr. Georg Fülberth und Dr. Gert Meyer

Karl Liebknecht, der Mitbegründer der KPD, fiel nicht nur am selben Tag wie Rosa Luxemburg, am 15. Januar 1919, Mordkommandos der Reaktion zum Opfer - er wurde auch im gleichen Jahr wie Rosa geboren: am 13. August 1871. Kurz nach dem Ende des deutsch-französischen Krieges also, gegen den sein Vater Wilhelm Liebknecht, der Mitbegründer der damals noch revolutionären Sozialdemokratie, bereits leidenschaftlich die Stimme erhoben hatte.
Was die linke Gedenkkultur angeht, stand Liebknechts diesjähriger 150. Geburtstag allerdings ziemlich im Schatten des 150sten von Luxemburg (*5. März 1871). Und selbst viele Linke dürften von ihm nicht viel mehr kennen als seinen oft zitierten Satz „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“ Dem wollen wir abhelfen.
Und deshalb freuen wir uns, dass unsere Marburger Freunde und Genossen Georg Fülberth und Gert Meyer sich bereit erklärt haben, Liebknechts politischen Lebensweg nachzuzeichnen: einen Weg, der schon vor Ausbruch des 1. Weltkriegs (in dem der berühmte Satz fiel) ganz von dem Kampf gegen Militarismus und Krieg bestimmt war – einer Aufgabe, die heute dringlicher ist denn je. Und dass sie dabei auch Karl Liebknecht selbst ausführlich zu Wort kommen lassen.
Ihr gemeinsam erarbeiteter Vortrag ist in vier Abschnitte gegliedert:

  1. 1871-1900: Herkunft, Familie, Beruf, Politik
  2. 1900-1914: Militarismus und Antimilitarismus
  3. 1914-1918: Krieg und Zuchthaus
  4. 1918/19: Revolution und Gegenrevolution

Wir hoffen auf rege Beteiligung und eine angeregte Diskussion! 

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