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SUMMARY:Fortschrittliche Antworten auf das Wohnproblem im Kapitalismus
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DESCRIPTION:Wohnen wie in Wien?!Die Wohnsituation für einen Großteil der deutschen Bevö
 lkerung, vor allem in vielen Großstädten, ist eine große Misere – und unwür
 dig eines Landes, das immer noch zu den führenden Industrienationen zählt. 
 Und dabei ginge es, selbst unter kapitalistischen Bedingungen, durchaus and
 ers, wie ein Blick in unser Nachbarland zeigt: Österreichs Hauptstadt gilt 
 vielen als die lebenswerteste Stadt der Welt.\nWas machen die Wiener anders
 ?  Das fragen wir uns bei einer Veranstaltung, die zugleich einen Blick in 
 die Vergangenheit wirft – und auf Versuche, der Wohnmisere hierzulande zu b
 egegnen.  Wir beginnen mit einem Rundgang über den Sedansberg, auf dem unse
 r Tagungslokal liegt:  die Siedlungsbauten dort zeugen von verschiedenen In
 itiativen, dem grassierenden Wohnungselend Herr zu werden. 1872 wurden hier
  von Unternehmern die „Barmer Baugesellschaft für Arbeiterwohnungen“, die z
 weitälteste Arbeiterwohnungsbaugesellschaft im Rheinland, gegründet. Sie er
 richtete auf dem Sedansberg ihre erste und größte Siedlung: zweigeschossige
  standardisierte Siedlungshäuser mit Nutzgärten. Die Wohnverhältnisse sollt
 en verbessert und bei den Bewohnern, meist Meister oder besser gestellte Ar
 beiter, das Eigentümerbewusstsein befördert werden. U.a. gegen solche Refor
 mprojekte von Unternehmerseite, und in deren Interesse, richtete sich seine
 rzeit Engels‘ Schrift „Zur Wohnungsfrage“.\nIn den 1920er Jahren wurde das 
 größte kommunale Bauprogramm der Stadt Barmen hier verwirklicht. „Licht, Lu
 ft und Sonne“ war der Leitgedanke. Ca. 1400 Kleinwohnungen boten den Bewohn
 ern bisher ungewohnten Komfort. Ursprünglich gedacht für Arbeiterfamilien, 
 sorgte die fast dreifach hohe Miete dann doch für eine Bewohnerschaft aus b
 esser gestellten Schichten.\nNach diesem von dem Historiker Reiner Rhefus, 
 einem hervorragenden Kenner der Wuppertaler Lokalgeschichte, geführten Rund
 gang und der Stärkung mit einem Mittagsimbiss wird uns der Stadtplaner und 
 Architekt Andreas Hartle, Hannover, mit Bildbeispielen illustrierten Vortra
 g mit der Wohnungspolitik der Wiener Sozialdemokratie der 1920er und frühen
  30er Jahre bekanntmachen – und iher zurecht gerühmten Glanzleistung, den g
 roßen Gemeindebauten des „Roten Wien“. Viele von ihnen, wie etwa der Karl-M
 arx-Hof, wurden 1934 zu Zentren des Widerstands gegen den Austrofaschismus,
  der den Anschluss an das faschistische Deutschland 1938 vorbereitete. \nIm
  zweiten Teil seines Vortrags geht Andres Hartle auf die Wiener Entwicklung
  nach 1945 ein – auf die Internationale Bauausstellung 2022 und die heutige
  kommunale Wohnungspolitik, die sich grundlegend von der bundesdeutschen un
 terscheidet, die alles auf den „Markt“ setzt.\nWegen der Essensplanung bitt
 en wir um Anmeldung bis Mittwoch, 5. Juni. \nKostenbeitrag: 10 Euro. \nEs g
 ibt zahlreiche Möglichkeiten, per ÖPNV unser Veranstaltungslokal zu erreich
 en. Wir nennen hier nur zwei, weiter werden z.B. im DB Navigator genannt.:\
 nDie nächstgelegene Bushaltestelle ist die Haltestelle Schwalbenstraße. Dor
 t hält der Bus 628, der um 10:19 am Bus-Bf beim Wuppertaler Hbf startet und
  um 10:50 ankommt; von da zur Sedanstr. 86/88 sind es nur 120 m. \nWer nich
 t allzu schnell außer Atem gerät (der Sedansberg trägt seinen Namen zurecht
 ), kann die 1,4 km vom Bf Barmen zu Fuß zurücklegen; dauert ca. 20 min.  Un
 d soll gesund sein!\n Dieser Event wurde importiert von: http://mes2.jlloyd
 .de/veranstaltungen/eventdetail/275/-/fortschrittliche-antworten-auf-das-wo
 hnproblem-im-kapitalismus?tmpl=component (http://mes2.jlloyd.de/veranstaltu
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 utschen Bevölkerung, vor allem in vielen Großstädten, ist eine große Misere
  – und unwürdig eines Landes, das immer noch zu den führenden Industrienati
 onen zählt. Und dabei ginge es, selbst unter kapitalistischen Bedingungen, 
 durchaus anders, wie ein Blick in unser Nachbarland zeigt: Österreichs Haup
 tstadt gilt vielen als die lebenswerteste Stadt der Welt.</p><h6>Was machen
  die Wiener anders?  </h6><p>Das fragen wir uns bei einer Veranstaltung, di
 e zugleich einen Blick in die Vergangenheit wirft – und auf Versuche, der W
 ohnmisere hierzulande zu begegnen.  Wir beginnen mit einem Rundgang über de
 n Sedansberg, auf dem unser Tagungslokal liegt:  die Siedlungsbauten dort z
 eugen von verschiedenen Initiativen, dem grassierenden Wohnungselend Herr z
 u werden. 1872 wurden hier von Unternehmern die „Barmer Baugesellschaft für
  Arbeiterwohnungen“, die zweitälteste Arbeiterwohnungsbaugesellschaft im Rh
 einland, gegründet. Sie errichtete auf dem Sedansberg ihre erste und größte
  Siedlung: zweigeschossige standardisierte Siedlungshäuser mit Nutzgärten. 
 Die Wohnverhältnisse sollten verbessert und bei den Bewohnern, meist Meiste
 r oder besser gestellte Arbeiter, das Eigentümerbewusstsein befördert werde
 n. U.a. gegen solche Reformprojekte von Unternehmerseite, und in deren Inte
 resse, richtete sich seinerzeit Engels‘ Schrift „Zur Wohnungsfrage“.</p><p>
 In den 1920er Jahren wurde das größte kommunale Bauprogramm der Stadt Barme
 n hier verwirklicht. „Licht, Luft und Sonne“ war der Leitgedanke. Ca. 1400 
 Kleinwohnungen boten den Bewohnern bisher ungewohnten Komfort. Ursprünglich
  gedacht für Arbeiterfamilien, sorgte die fast dreifach hohe Miete dann doc
 h für eine Bewohnerschaft aus besser gestellten Schichten.</p><p>Nach diese
 m von dem Historiker Reiner Rhefus, einem hervorragenden Kenner der Wuppert
 aler Lokalgeschichte, geführten Rundgang und der Stärkung mit einem Mittags
 imbiss wird uns der Stadtplaner und Architekt Andreas Hartle, Hannover, mit
  Bildbeispielen illustrierten Vortrag mit der Wohnungspolitik der Wiener So
 zialdemokratie der 1920er und frühen 30er Jahre bekanntmachen – und iher zu
 recht gerühmten Glanzleistung, den großen Gemeindebauten des „Roten Wien“. 
 Viele von ihnen, wie etwa der Karl-Marx-Hof, wurden 1934 zu Zentren des Wid
 erstands gegen den Austrofaschismus, der den Anschluss an das faschistische
  Deutschland 1938 vorbereitete. </p><p>Im zweiten Teil seines Vortrags geht
  Andres Hartle auf die Wiener Entwicklung nach 1945 ein – auf die Internati
 onale Bauausstellung 2022 und die heutige kommunale Wohnungspolitik, die si
 ch grundlegend von der bundesdeutschen unterscheidet, die alles auf den „Ma
 rkt“ setzt.</p><p>Wegen der Essensplanung bitten wir um Anmeldung bis Mittw
 och, 5. Juni. <br />Kostenbeitrag: 10 Euro. </p><p>Es gibt zahlreiche Mögli
 chkeiten, per ÖPNV unser Veranstaltungslokal zu erreichen. Wir nennen hier 
 nur zwei, weiter werden z.B. im DB Navigator genannt.:<br />Die nächstgeleg
 ene Bushaltestelle ist die Haltestelle Schwalbenstraße. Dort hält der Bus 6
 28, der um 10:19 am Bus-Bf beim Wuppertaler Hbf startet und um 10:50 ankomm
 t; von da zur Sedanstr. 86/88 sind es nur 120 m. <br />Wer nicht allzu schn
 ell außer Atem gerät (der Sedansberg trägt seinen Namen zurecht), kann die 
 1,4 km vom Bf Barmen zu Fuß zurücklegen; dauert ca. 20 min.  Und soll gesun
 d sein!</p> <a href="http://mes2.jlloyd.de/veranstaltungen/eventdetail/275/
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