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SUMMARY:Leseland ist abgebrannt? Zum Umgang mit der DDR-Literatur nach 1990
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 nnt-zum-umgang-mit-der-ddr-literatur-nach-1990?tmpl=component
DESCRIPTION:Tagung in Kooperation mit der Rotfuchsgruppe Leipzig\nDem Anschluss der DDR
  an die BRD folgte die Vernichtung von Kunstwerken und Büchern. Tausende vo
 n Gemälden, Skulpturen, Reliefs und Wandbildern wurden zerstört, in Ausstel
 lungen mit den Hervorbringungen des Faschismus gleichgesetzt, zugleich aber
  auch von reichen Sammlern aufgekauft. Der FAZ-Kunstkritiker Eduard Beaucam
 p, der an seiner seit den 60er Jahren gezeigten Wertschätzung für DDR-Maler
 ei und -Grafik festhielt, blieb einsam.\nNoch verheerender als der Bilderst
 urm wirkte sich die Kulturbarbarei in der Literatur aus. Ungezählte Bibliot
 heken in Betrieben und Gemeinden der DDR wurden aufgelöst, Millionen Bücher
  wanderten auf den Müll. In privaten Initiativen wurde versucht, zu retten,
  was zu retten war. Einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurden die Sammel
 aktionen von Pfarrer Martin Weskott aus dem niedersächsischen Katlenburg un
 d die des Schauspielers Peter Sodann, der im sächsischen Staucha eine fast 
 400.000 Bände umfassende Bibliothek von DDR-Büchern aufgebaut hat.\nParalle
 l zur Büchervernichtung wandten sich ganze Heerscharen westdeutscher Feuill
 etonredakteure, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller gegen ihre Koll
 eginnen und Kollegen in Ostdeutschland. Auch Autorinnen und Autoren wie Chr
 ista Wolf und Heiner Müller hatte man nun „am Haken“, wie es die Zeit-Redak
 teurin Iris Radisch damals triumphierend verkündete. International geehrte 
 DDR-Schriftsteller wie Hermann Kant wurden mit einem Bann belegt, die Hetzj
 agd machte selbst vor Verstorbenen wie Anna Seghers, Bertolt Brecht oder Ar
 nold Zweig, die sich nach 1945 aus dem Exil kommend für die DDR entschieden
  hatten, nicht halt. Auch hier gab es stets andere Stimmen und Verlage, die
  unter zumeist schwierigen Bedingungen mit ihren Autorinnen und Autoren wei
 terarbeiteten.\nWas hat sich seit 1990, faktisch eine Generation danach, an
  dieser Situation geändert? Manches deutet darauf hin, dass der kulturelle 
 Graben zwischen Ost und West breiter wird, nicht schmaler. Den Ursachen daf
 ür will die Tagung im 30. Jahr nach der Grenzöffnung nachgehen. Zugesagt ha
 ben bisher die Literaturwissenschaftlerin Sabine Kebir, die über die Erfahr
 ungen der Schriftstellerin Elfriede Brüning (1910-2014) sprechen wird und d
 er Chef der Eulenspiegel-Verlagsgruppe und Literaturwissenschaftler Matthia
 s Oehme, der seine Erfahrungen als Verleger von DDR-Literatur nach 1990 dar
 legen wird. Der Literaturwissenschaftler Kai Köhler wird sich mit der Darst
 ellung von DDR-Literatur in Lexika und Nachschlagewerken seit 1990 befassen
 , der Philosoph und Journalist Arnold Schölzel referiert zum Thema „Große U
 nbekannte und geheimes Wunschbild. Die DDR-Kultur im bundesdeutschen Rückbl
 ick“. Der Schriftsteller Norbert Marohn fasst seine Erfahrungen unter dem T
 hema „Die Angst vorm andern. Literarische Versuche in vier Jahrzehnten DDR“
  zusammen. \n Dieser Event wurde importiert von: http://mes2.jlloyd.de/vera
 nstaltungen/eventdetail/92/-/leseland-ist-abgebrannt-zum-umgang-mit-der-ddr
 -literatur-nach-1990?tmpl=component
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 n. Tausende von Gemälden, Skulpturen, Reliefs und Wandbildern wurden zerstö
 rt, in Ausstellungen mit den Hervorbringungen des Faschismus gleichgesetzt,
  zugleich aber auch von reichen Sammlern aufgekauft. Der FAZ-Kunstkritiker 
 Eduard Beaucamp, der an seiner seit den 60er Jahren gezeigten Wertschätzung
  für DDR-Malerei und -Grafik festhielt, blieb einsam.<br />Noch verheerende
 r als der Bildersturm wirkte sich die Kulturbarbarei in der Literatur aus. 
 Ungezählte Bibliotheken in Betrieben und Gemeinden der DDR wurden aufgelöst
 , Millionen Bücher wanderten auf den Müll. In privaten Initiativen wurde ve
 rsucht, zu retten, was zu retten war. Einer größeren Öffentlichkeit bekannt
  wurden die Sammelaktionen von Pfarrer Martin Weskott aus dem niedersächsis
 chen Katlenburg und die des Schauspielers Peter Sodann, der im sächsischen 
 Staucha eine fast 400.000 Bände umfassende Bibliothek von DDR-Büchern aufge
 baut hat.<br />Parallel zur Büchervernichtung wandten sich ganze Heerschare
 n westdeutscher Feuilletonredakteure, Literaturwissenschaftler und Schrifts
 teller gegen ihre Kolleginnen und Kollegen in Ostdeutschland. Auch Autorinn
 en und Autoren wie Christa Wolf und Heiner Müller hatte man nun „am Haken“,
  wie es die Zeit-Redakteurin Iris Radisch damals triumphierend verkündete. 
 International geehrte DDR-Schriftsteller wie Hermann Kant wurden mit einem 
 Bann belegt, die Hetzjagd machte selbst vor Verstorbenen wie Anna Seghers, 
 Bertolt Brecht oder Arnold Zweig, die sich nach 1945 aus dem Exil kommend f
 ür die DDR entschieden hatten, nicht halt. Auch hier gab es stets andere St
 immen und Verlage, die unter zumeist schwierigen Bedingungen mit ihren Auto
 rinnen und Autoren weiterarbeiteten.<br />Was hat sich seit 1990, faktisch 
 eine Generation danach, an dieser Situation geändert? Manches deutet darauf
  hin, dass der kulturelle Graben zwischen Ost und West breiter wird, nicht 
 schmaler. Den Ursachen dafür will die Tagung im 30. Jahr nach der Grenzöffn
 ung nachgehen. Zugesagt haben bisher die Literaturwissenschaftlerin <b>Sabi
 ne Kebir</b>, die über die Erfahrungen der Schriftstellerin Elfriede Brünin
 g (1910-2014) sprechen wird und der Chef der Eulenspiegel-Verlagsgruppe und
  Literaturwissenschaftler <b>Matthias Oehme</b>, der seine Erfahrungen als 
 Verleger von DDR-Literatur nach 1990 darlegen wird. Der Literaturwissenscha
 ftler <b>Kai Köhler</b> wird sich mit der Darstellung von DDR-Literatur in 
 Lexika und Nachschlagewerken seit 1990 befassen, der Philosoph und Journali
 st <b>Arnold Schölzel</b> referiert zum Thema „Große Unbekannte und geheime
 s Wunschbild. Die DDR-Kultur im bundesdeutschen Rückblick“. Der Schriftstel
 ler <b>Norbert Marohn</b> fasst seine Erfahrungen unter dem Thema „Die Angs
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