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SUMMARY:Vom Nutzen des Dialektischen Materialismus für kommunistische Politik
LOCATION:Karl-Liebknecht-Schule\, Leverkusen\, Am Stadtpark 68
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 lektischen-materialismus-fuer-kommunistische-politik?tmpl=component
DESCRIPTION:<h5>Gemeinsame Veranstaltung von Marx-Engels-Stiftung und <a href="https://
 www.dialektische-philosophie.org/" target="_blank" rel="noopener">Gesellsch
 aft für Dialektische Philosophie</a>.</h5><p style="text-align: justify;">K
 ommunistische Politik sollte wissenschaftlich erarbeitet werden, weshalb au
 ch das Handeln kommunistischer Parteien wesentlich wissenschaftlich ist. Wi
 ssenschaftlich heißt, sich an die Fakten, die sich aus den wirklichen Zusam
 menhängen ergeben, zu halten. Ihre Wissenschaft ist der sogenannte Wissensc
 haftliche Kommunismus. Nach Friedrich Engels basiert er, wie alle Erfahrung
 swissenschaften, auf der Philosophie der Arbeiterklasse, dem Dialektischen 
 Materialismus, sowie auf der Politischen Ökonomie des Kapitalismus und heut
 e auch des Sozialismus; dazu kommen die Erkenntnisse aller weiteren Erfahru
 ngswissenschaften.</p><p style="text-align: justify;">Der Dialektische Mate
 rialismus wird nicht an bürgerlichen Hochschulen gelehrt – ganz im Gegentei
 l: Deren Produktion von Philosophie besteht unter Anderem darin, den Dialek
 tischen Materialismus zu widerlegen oder, noch verquerer, einen »wahren Mar
 xismus« in seinen spätbürgerlichen analytischen oder lebensphilosophischen 
 Varianten zu entwickeln, um ihn im ideologischen Klassenkampf einzusetzen. 
 Folglich kann der Dialektische Materialismus wesentlich in kommunistischen 
 Parteien gelehrt, angeeignet, entwickelt und verteidigt werden. Kommunistis
 che Organisationen, die das nicht tun, werden im ideologischen Klassenkampf
  zum Linksradikalismus oder zur Sozialdemokratie getrieben, beides kleinbür
 gerliche Theorieformen der nur noch dem Namen nach kommunistischen Parteien
 .</p><p style="text-align: justify;">Lehre, Aneignung, Entwicklung und Vert
 eidigung findet nicht im geschichtsleeren Raum statt. Entstehung und Fortga
 ng der Klassengesellschaft diktiert den kommunistischen Parteien, was gegen
 wärtig philosophisch notwendig ist, um wissenschaftliche Politik zu treiben
 . Sobald sie sich in diese Notwendigkeit begeben, erfüllen sie die Vorausse
 tzungen für den richtigen Weg zum Kommunismus. Marx schrieb dazu: Das Prole
 tariat kann sich nur aufheben, also sich im Streben zum Kommunismus auflöse
 n, wenn es seine Philosophie, den Dialektischen Materialismus, verwirklicht
 . Kommunistische Parteien, die die Dialektik des Imperialismus nicht theore
 tisch beherrschen, können ihn auch praktisch nicht überwinden. Sie verfügen
  nicht über die entscheidende Weise, die einfachen und grundlegenden Bewegu
 ngsformen des Imperialismus zu erkennen; sie beginnen bestenfalls, die Gege
 nwart zu analysieren, verlieren aber vor lauter Analysieren des Momentzusta
 nds des Imperialismus deren Bewegung als Übergang zum Sozialismus aus den A
 ugen. Oder sie fabulieren einen Heilsglauben, wonach uns ein neuer Messias 
 wie Lenin ins gelobte Land führen soll. Die weltanschauliche Grundlage wird
  in der Regel als Allgemeinplatz für die Bestimmung kommunistischer Politik
  genommen, wobei hier oder dort ein Bonmot wie »Dialektik« oder »Umschlag v
 on Quantität in Qualität« fällt, anstatt die politischen Probleme auch phil
 osophisch, das heißt von ihren jeweiligen basalen Bewegungsformen her, zu b
 eleuchten und die Philosophie in dieser Hinsicht zu fordern und damit weite
 rzuentwickeln.</p><p style="text-align: justify;">Marx schrieb im selben Ar
 tikel und sogar im selben Satz auch: Die Philosophie des Proletariats kann 
 sich nur verwirklichen, wenn sie das Proletariat aufhebt, also sich auf dem
  politischen Weg, den die Arbeiterklasse mit ihren kommunistischen Parteien
  zur Selbstbefreiung einschlägt, selbst entwickelt und das grundlegende The
 oriewerkzeug zur Verfügung stellt. Das Selbstverständnis des Dialektischen 
 Materialismus ist es, Teil der gesellschaftlichen Praxis zu sein; er schweb
 t nicht über dieser, sondern entstand mit der Arbeiterklasse und entwickelt
  sich in ihr weiter. Er muss zunächst sein eigenes In-der-gesellschaftliche
 n-Praxis-Sein begründen, um daraus eine dialektische Seinslogik zur Verände
 rung der Welt im Dienste der Partei zu entwickeln. Kurz: Er muss Veränderun
 g in der von Engels sogenannten Grundfrage der Philosophie, als das widersp
 rüchliche Verhältnis von Sein und Denken, für sich und für den momentanen E
 ntwicklungsstand der Klassengesellschaft dialektisch-materialistisch begrei
 fen. Ist er in der Lage, die logische Struktur des Widerspruchs zu denken, 
 reduziert er sie nicht in ein bloßes Wechselwirkungsdenken, weiß er sich al
 s »eingreifendes Denken«, wie Bertolt Brecht die Grundeigenschaft des Diale
 ktischen Materialismus benennt.</p><p style="text-align: justify;">Brecht p
 opularisiert damit den Gedanken von Marx´ 11. Feuerbachthese. Die Philosoph
 ie der Arbeiterklasse ist ein die Praxis veränderndes Denken, weil man durc
 h es überhaupt erst Veränderung denken kann, ein Denken, das nicht die Welt
  interpretiert, sondern ein Denken, das von seinem ersten Gedanken an in de
 n Klassenkampf eingreift, weil es in ihm entstanden ist und ihn und damit s
 ich selbst vorwärtstreibt. In der 11. Feuerbachthese ist folglich der Keim 
 des Zusammenarbeitens von Dialektischem Materialismus und kommunistischer P
 artei von Seiten der Philosophie angelegt. Diese Erkenntnis bindet den Dial
 ektischen Materialismus an die kommunistische Partei. Zwar entwickelt er se
 ine Logik in Zusammenarbeit mit den Erfahrungswissenschaften, die Orientier
 ung seiner eigenen Entwicklung kommt aber von der kommunistischen Partei, d
 enn sie ist der Ort, in dem sie tätig ist und den gegenwärtigen Anforderung
 en des Klassenkampfs genügen muss. Darum ist auch die innerphilosophische D
 iskussion notwendig; es braucht Debatten in den Kreisen der marxistischen P
 hilosoph:innen. Die kommunistische Partei wiederum ist ohne ihre revolution
 äre Philosophie orientierungslos und daher auf sie und mit ihr auf alle Erf
 ahrungswissenschaften angewiesen.</p><p style="text-align: justify;">Um die
 ses gegenseitige Abhängigkeitsverhältnis von Philosophie der Arbeiterklasse
  und Partei der Arbeiterklasse verstärkt ins Bewusstsein zu rufen und zu be
 leben, veranstalten die Marx-Engels-Stiftung und die Gesellschaft für diale
 ktische Philosophie vom 13. bis zum 15. November ein Wochenende, an dem ver
 schiedene dialektisch-materialistische Denkanstöße zum besseren Verständnis
  des eigenen politischen Arbeitens vorgetragen werden. Unter dem Titel »Vom
  Nutzen des Dialektischen Materialismus für kommunistische Politik« wird zu
  folgenden Themen vorgetragen und diskutiert: zur Dialektik, zum Verhältnis
  von Dialektischen Materialismus und kommunistischer Politik, Dialektik in 
 Lenins Imperialismustheorie, zum Materialismusbegriff sowie zum Verhältnis 
 von Natur, Mensch und Technik. Die Veranstaltung schließt am 15. November m
 it einer politisch-philosophischen Podiumsdiskussion, moderiert vom Chefred
 akteur der jungen Welt, Daniel Bratanovic, im Gespräch mit Patrik Köbele (D
 KP), Freya Pillardy (SDAJ), Luca Schneider (KO) und Dietmar Dath zur Dialek
 tik des Imperialismus.</p><h4>Programm</h4><h6>Freitag, 13.11.2026:</h6><p>
 18 Uhr: Abendessen für alle, die bis dahin angekommen sind und sich dafür a
 ngemeldet haben.<br />18.30 Uhr Julian Lämmrich – »Probleme und Fragen im U
 mgang und Bearbeitung der dialektischen Philosophie in der Kommunistischen 
 Bewegung«</p><h6>Samstag, 14.11.2026:</h6><p>10 Uhr Martin Küpper – »Die Di
 alektik des Materiellen«<br />11 Uhr Arnold Schölzel – »Zur Begriffsentwick
 lung des Imperialismus bei Lenin von Fritz Kumpf«<br />12-12.15 Uhr Pause<b
 r />12.15 Lena Kreymann – »Natürlich künstlich: Zum Verhältnis von Mensch, 
 Natur und Technik«<br />13.15 Mittagspause<br />14.30 Uhr Andreas Hüllingho
 rst – »Politik als Dialektik des Aufhebens und Verwirklichens von Proletari
 at und Philosophie«<br />15.30 Pause<br />15.45 Daniel Bratanovic – »Über d
 as Interregnum bei Antonio Gramsci«<br />18 Uhr Abendessen </p><h6>Sonntag,
  15.11.2026:</h6><p style="margin-bottom: 0;">10 Uhr – Podiumsdiskussion »D
 ialektik des Imperialismus«</p><div style="margin-top: 0; margin-left: 2em;
 ">mit Dietmar Dath (Publizist und Autor), Patrik Köbele (Vorsitzender der D
 KP), Luca Schneider (Kommunistische Organisation), Freya Pillardy (stellver
 tretende Vorsitzende SDAJ)<br />Moderation: Daniel Bratanovic (Chefredakteu
 r der Tageszeitung junge Welt)</div><p>12.15 Uhr Schlusswort der Veranstalt
 er<br />12.30 Uhr Mittagspause</p><h4>Anmeldung</h4><p>Anmeldung per Mail a
 n <a href="mailto:mes@marx-engels-stiftung.de?subject=Anmeldung-14.11.26">m
 es@marx-engels-stiftung.de</a> mit folgenden Angaben:<br />- Name(n) der Te
 ilnehmer:<br />- Anreise am / um:<br />- Abreise am / um:<br />- Übernachtu
 ng in der KLS (4- oder 6-Bett Zimmer) gewünscht - oder in anderer (selbst o
 rganisierter) Unterkunft:<br />- Präferenzen / Rücksichten beim Essen (vega
 n, Allergien):<br /><em>Verbindlich wird die Anmeldung erst mit Überweisung
  des Teilnahmebeitrags. (s.u.)</em></p><h4>Kosten</h4><p>Teilnahme mit Über
 nachtung und Verpflegung (ohne Getränke): 110,-€; Für Schüler, Auszubildend
 e, Mitglieder der SDAJ sowie auf Antrag auch für Arbeitslose und Geringverd
 iener: 30,-€<br />Den Betrag bitte überweisen auf das Konto der Marx-Engels
 -Stiftung: IBAN: DE17 3305 0000 0000 5170 78, BIC: WUPSDE33</p><p> </p> <a 
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