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SUMMARY:Kunst gegen den Krieg: Thema Stalingrad
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DESCRIPTION:Otto Herrmann? Selbst vielen Stuttgartern wird dieser Name kein Begriff sei
 n. Dabei ist dieser Maler und Grafiker doch hier geboren und gestorben und 
 hat fast sein ganzes langes Leben (30.01.1899-18.05.1995) in der schwäbisch
 en Metropole verbracht. Sein wohl wichtigstes Werk, „Die Verdammten“, ein Z
 yklus von Kreidelithografien, entstanden in den späten 1940er Jahren, wurde
  im Februar 1950 erstmals ausgestellt. Das führte zu einem lokalen Skandal,
  da Studenten gegen diese „Diffamierung deutscher Soldaten“ protestierten –
  aber auch zu einer öffentlichen Diskussion, nach der 1952 ein Konvolut von
  75 Blättern für die Stuttgarter Staatsgalerie angekauft wurde.\nHerrmanns 
 Zyklus darf verstanden werden als Zweiter-Weltkriegs-Pendant zu Otto Dix’ b
 erühmter Antikriegs-Folge „Der Krieg“, 50 Radierungen, die 1924, 10 Jahre n
 ach Beginn des Ersten Weltkriegs, veröffentlicht wurden. Anders als Dix ent
 nahm Herrmann seine Motive nicht eigenem Erleben, sondern Plieviers Staling
 rad-Roman, der 1945 in der sowjetischen Besatzungszone, wenig später auch i
 n den Westzonen, bei Rowohlt, als großformatiger Zeitungsdruck erschien.\nH
 errmann war allerdings, erst 18 Jahre alt, noch zum WK I eingezogen worden;
  und daher rührt auch seine Sicht auf das Stalingrader Geschehen von „ganz 
 unten“, aus der Sicht des einfachen deutschen Soldaten. Inwieweit ihn das m
 it Plievier verbindet, oder auch nicht, das wird eine der Fragen sein, der 
 wir in der Vorstellung von Plieviers Roman und seiner Wirkungsgeschichte na
 chgehen wollen.\nDass wir diese Veranstaltung auf den 14. Juni gelegt haben
 , ist kein Zufall. Am Wochenende darauf, am 22. Juni, jährt sich der Beginn
  des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion, der als Völkermord geplant wa
 r und rund 27 Millionen sowjetischer Menschen, Soldaten wie Zivilisten, vul
 go „Russen“, das Leben kostete. Er endete mit der bedingungslosen Kapitulat
 ion des deutschen Aggressors am 8. (nach Moskauer Zeit: 9.) Mai 1945.\nDie 
 Schlacht von Stalingrad war der Wendepunkt dieses Krieges. Und ist sein ein
 ziges Einzelereignis, das im (zumindest: west-)deutschen Massenbewusstsein 
 bis heute nicht in Vergessenheit geriet. Wegen „unserer“ katastrophalen Nie
 derlage in dieser Schlacht, und der Leiden der deutschen Soldaten, für die,
  außer „General Winter“, eine falsche Führung, nämlich die des „Führers“, v
 erantwortlich gemacht wurde.\n„Die Enkel fechten’s besser aus?“ Das glaubt 
 von sich offenbar auch das jetzige „demokratische“ politische Personal der 
 damals wie heute herrschenden Klasse. 80 Jahre danach leben wir nämlich wie
 der in einem Land, dessen Regierung Russland „ruinieren“, uns „kriegstüchti
 g“ – ein Lieblingswort Goebbels‘, nebenbei bemerkt – machen möchte.\nUnd de
 shalb werfen wir auch einen Blick auf die andere Seite: anhand der „Staling
 rad-Protokolle“, der 2012 erstmals, auf Deutsch!, veröffentlichten Gespräch
 e, die Moskauer Historiker noch während oder kurz nach der Schlacht mit Ver
 teidigern Stalingrads (und deutschen Kriegsgefangenen) geführt haben. Denn:
  Wenn schon nicht Empathie für die Betroffenen – vielleicht kann der Appell
  an das nackte Eigeninteresse der Regierten dazu führen, sich neuen deutsch
 en Ruinierungsversuchen und neuer deutscher Kriegstüchtigkeit zu widersetze
 n? „Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens“ (Gramsci)? Wir woll
 en es versuchen.\n \nKostenbeitrag (inkl. Getränke und Nachmittagskuchen): 
 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.\nWir bitten um Anmeldung unter marx-engels-stiftu
 ng@t-online.de (mailto:marx-engels-stiftung@t-online.de) oder 0711-731634 (
 P. Krämer)\n Dieser Event wurde importiert von: http://mes2.jlloyd.de/veran
 staltungen/eventdetail/286/-/kunst-gegen-den-krieg-thema-stalingrad?tmpl=co
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 sein. Dabei ist dieser Maler und Grafiker doch hier geboren und gestorben u
 nd hat fast sein ganzes langes Leben (30.01.1899-18.05.1995) in der schwäbi
 schen Metropole verbracht. Sein wohl wichtigstes Werk, „Die Verdammten“, ei
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 rde im Februar 1950 erstmals ausgestellt. Das führte zu einem lokalen Skand
 al, da Studenten gegen diese „Diffamierung deutscher Soldaten“ protestierte
 n – aber auch zu einer öffentlichen Diskussion, nach der 1952 ein Konvolut 
 von 75 Blättern für die Stuttgarter Staatsgalerie angekauft wurde.</p><p>He
 rrmanns Zyklus darf verstanden werden als Zweiter-Weltkriegs-Pendant zu Ott
 o Dix’ berühmter Antikriegs-Folge „Der Krieg“, 50 Radierungen, die 1924, 10
  Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs, veröffentlicht wurden. Anders als
  Dix entnahm Herrmann seine Motive nicht eigenem Erleben, sondern Plieviers
  Stalingrad-Roman, der 1945 in der sowjetischen Besatzungszone, wenig späte
 r auch in den Westzonen, bei Rowohlt, als großformatiger Zeitungsdruck ersc
 hien.</p><p>Herrmann war allerdings, erst 18 Jahre alt, noch zum WK I einge
 zogen worden; und daher rührt auch seine Sicht auf das Stalingrader Gescheh
 en von „ganz unten“, aus der Sicht des einfachen deutschen Soldaten. Inwiew
 eit ihn das mit Plievier verbindet, oder auch nicht, das wird eine der Frag
 en sein, der wir in der Vorstellung von Plieviers Roman und seiner Wirkungs
 geschichte nachgehen wollen.</p><p>Dass wir diese Veranstaltung auf den 14.
  Juni gelegt haben, ist kein Zufall. Am Wochenende darauf, am 22. Juni, jäh
 rt sich der Beginn des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion, der als Völ
 kermord geplant war und rund 27 Millionen sowjetischer Menschen, Soldaten w
 ie Zivilisten, vulgo „Russen“, das Leben kostete. Er endete mit der bedingu
 ngslosen Kapitulation des deutschen Aggressors am 8. (nach Moskauer Zeit: 9
 .) Mai 1945.</p><p>Die Schlacht von Stalingrad war der Wendepunkt dieses Kr
 ieges. Und ist sein einziges Einzelereignis, das im (zumindest: west-)deuts
 chen Massenbewusstsein bis heute nicht in Vergessenheit geriet. Wegen „unse
 rer“ katastrophalen Niederlage in dieser Schlacht, und der Leiden der deuts
 chen Soldaten, für die, außer „General Winter“, eine falsche Führung, nämli
 ch die des „Führers“, verantwortlich gemacht wurde.</p><p>„Die Enkel fechte
 n’s besser aus?“ Das glaubt von sich offenbar auch das jetzige „demokratisc
 he“ politische Personal der damals wie heute herrschenden Klasse. 80 Jahre 
 danach leben wir nämlich wieder in einem Land, dessen Regierung Russland „r
 uinieren“, uns „kriegstüchtig“ – ein Lieblingswort Goebbels‘, nebenbei beme
 rkt – machen möchte.</p><p>Und deshalb werfen wir auch einen Blick auf die 
 andere Seite: anhand der „Stalingrad-Protokolle“, der 2012 erstmals, auf De
 utsch!, veröffentlichten Gespräche, die Moskauer Historiker noch während od
 er kurz nach der Schlacht mit Verteidigern Stalingrads (und deutschen Krieg
 sgefangenen) geführt haben. Denn: Wenn schon nicht Empathie für die Betroff
 enen – vielleicht kann der Appell an das nackte Eigeninteresse der Regierte
 n dazu führen, sich neuen deutschen Ruinierungsversuchen und neuer deutsche
 r Kriegstüchtigkeit zu widersetzen? „Pessimismus des Verstandes, Optimismus
  des Willens“ (Gramsci)? Wir wollen es versuchen.</p><p> </p><p>Kostenbeitr
 ag (inkl. Getränke und Nachmittagskuchen): 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.</p><p>
 Wir bitten um Anmeldung unter <a href="mailto:marx-engels-stiftung@t-online
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