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SUMMARY:Die großen Streiks 1924 im Wuppertal und in Rheinland-Westfalen
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DESCRIPTION:Führung von Reiner Rhefus für Mitglieder und Freunde der Marx-Engels-Stiftu
 ng durch die von ihm gestaltete Ausstellung Vor hundert Jahren, im Januar 1
 924, mit dem Ende der Hyperinflation und der Umstellung auf die neue wertbe
 ständige Währung, wurde das reale Einkommen der Arbeiterschaft nahe an das 
 Existenzminimum heruntergedrückt. Zeitgleich wurde mit Unterstützung der Re
 ichsregierung das Abkommen über den Achtstundentag – diese wichtige Errunge
 nschaft der Revolution von 1918 – von den Arbeitgebern des Bergischen Indus
 triebezirks und in Rheinland-Westfalen aufgekündigt. Doch die Streikkassen 
 der Gewerkschaften waren von der Inflation geleert. Und seit Monaten herrsc
 hte der Ausnahmezustand. Unter diesen widrigen Umständen traten große Teile
  der Arbeiterschaft des Bergischen Industriebezirks in den Ausstand, zuerst
  die Metallarbeiter, dann folgten die Textil-, die Gemeinde-, die Transport
 arbeiter, die Bauarbeiter und die Beschäftigten der Eisenbahn. Auch in Kref
 eld streikten die Textilarbeiter, im Rheinischen Braunkohlerevier die Berga
 rbeiter. In Düsseldorf, Remscheid und Bochum gingen die Metallarbeitgeber m
 it Aussperrungen gegen ihre Belegschaften vor. Zeitweise waren in Rheinland
 -Westfalen und im Bergischen 500.000 Menschen im Ausstand.\nElberfeld-Barme
 n war ein Zentrum dieses Arbeitskampfes. Hier saßen der Verband der Bergisc
 hen Arbeitgeber, die staatliche Schlichtungsstelle für das Bergische Land u
 nd der Regierungspräsident, der immer wieder um die Beilegung des Arbeitska
 mpfes bemüht war.\nDieser vermutlich größte Streik in der Region endete End
 e Februar, nach sechs Wochen, mit kleinen Lohnzuwächsen und einer großen Ni
 ederlage. Nun musste überwiegend 57 Stunden statt wie zuvor 48 Stunden wöch
 entlich gearbeitet werden.\nZwei Monate später entspann sich eine ähnlich h
 arte Auseinandersetzung um Lohn und Arbeitszeit auch im Ruhrbergbau. Den ga
 nzen Mai über standen 400.000 Kumpel im Streik. Und auch hier mussten die G
 ewerkschaftsverbände schließlich den Schlichterspruch hinnehmen. Auch in Be
 rlin, in Württemberg und Sachsen wurde gestreikt. Das Jahr 1924 wurde mit 3
 6 Millionen Streiktagen das Jahr mit der stärksten Streikbewegung.\nDie Nie
 derlage hatte langfristige Folgen. Noch Ende 1923 hatten die Deutschen Gewe
 rkschaften 6,9 Millionen Mitglieder. Doch Ende 1924 hatte sich die Mitglied
 erzahl. Die alte Stärke wurde nie wieder erreicht.\n \nÖffnungszeiten: 14.4
 . bis 12.5.2024, jeweils Sa. und So. von 13 – 17 Uhr. \nFührungen für Grupp
 en können auch außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden.\nAnfragen un
 ter 0202-763553 oder neuhausrhefus@aol.com (mailto:neuhausrhefus@aol.com).\
 n Dieser Event wurde importiert von: http://mes2.jlloyd.de/veranstaltungen/
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 iftung durch die von ihm gestaltete Ausstellung </h6><p>Vor hundert Jahren,
  im Januar 1924, mit dem Ende der Hyperinflation und der Umstellung auf die
  neue wertbeständige Währung, wurde das reale Einkommen der Arbeiterschaft 
 nahe an das Existenzminimum heruntergedrückt. Zeitgleich wurde mit Unterstü
 tzung der Reichsregierung das Abkommen über den Achtstundentag – diese wich
 tige Errungenschaft der Revolution von 1918 – von den Arbeitgebern des Berg
 ischen Industriebezirks und in Rheinland-Westfalen aufgekündigt. Doch die S
 treikkassen der Gewerkschaften waren von der Inflation geleert. Und seit Mo
 naten herrschte der Ausnahmezustand. Unter diesen widrigen Umständen traten
  große Teile der Arbeiterschaft des Bergischen Industriebezirks in den Auss
 tand, zuerst die Metallarbeiter, dann folgten die Textil-, die Gemeinde-, d
 ie Transportarbeiter, die Bauarbeiter und die Beschäftigten der Eisenbahn. 
 Auch in Krefeld streikten die Textilarbeiter, im Rheinischen Braunkohlerevi
 er die Bergarbeiter. In Düsseldorf, Remscheid und Bochum gingen die Metalla
 rbeitgeber mit Aussperrungen gegen ihre Belegschaften vor. Zeitweise waren 
 in Rheinland-Westfalen und im Bergischen 500.000 Menschen im Ausstand.</p><
 p>Elberfeld-Barmen war ein Zentrum dieses Arbeitskampfes. Hier saßen der Ve
 rband der Bergischen Arbeitgeber, die staatliche Schlichtungsstelle für das
  Bergische Land und der Regierungspräsident, der immer wieder um die Beileg
 ung des Arbeitskampfes bemüht war.</p><p>Dieser vermutlich größte Streik in
  der Region endete Ende Februar, nach sechs Wochen, mit kleinen Lohnzuwächs
 en und einer großen Niederlage. Nun musste überwiegend 57 Stunden statt wie
  zuvor 48 Stunden wöchentlich gearbeitet werden.</p><p>Zwei Monate später e
 ntspann sich eine ähnlich harte Auseinandersetzung um Lohn und Arbeitszeit 
 auch im Ruhrbergbau. Den ganzen Mai über standen 400.000 Kumpel im Streik. 
 Und auch hier mussten die Gewerkschaftsverbände schließlich den Schlichters
 pruch hinnehmen. Auch in Berlin, in Württemberg und Sachsen wurde gestreikt
 . Das Jahr 1924 wurde mit 36 Millionen Streiktagen das Jahr mit der stärkst
 en Streikbewegung.</p><p>Die Niederlage hatte langfristige Folgen. Noch End
 e 1923 hatten die Deutschen Gewerkschaften 6,9 Millionen Mitglieder. Doch E
 nde 1924 hatte sich die Mitgliederzahl. Die alte Stärke wurde nie wieder er
 reicht.</p><p> </p><p>Öffnungszeiten: 14.4. bis 12.5.2024, jeweils Sa. und 
 So. von 13 – 17 Uhr. <br />Führungen für Gruppen können auch außerhalb der 
 Öffnungszeiten vereinbart werden.</p><p>Anfragen unter 0202-763553 oder <a 
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