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SUMMARY:Das Inflationsjahr 1923 und die deutsche Arbeiterbewegung
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DESCRIPTION:1923 war für das Deutsche Reich und insbesondere das Rheinland ein Katastro
 phen- und Schicksalsjahr. Die galoppierende Inflation ließ weite Teile der 
 Bevölkerung verarmen.\nBetriebsräteorganisationen riefen an den Gewerkschaf
 ten vorbei zu Streiks auf und forderten von den Gewerkschaften die Auflösun
 g der Arbeitsgemeinschaft mit den Arbeitgebern.\nIn Sachsen und Thüringen g
 ab es Arbeiterregierungen und in Hamburg den missglückten Aufstand. Im West
 en stand die Besetzung des Ruhrgebiets durch die Franzosen im Mittelpunkt d
 er Auseinandersetzung. Hier erreichte die Streikbewegung ein besonders groß
 es Ausmaß und vertiefte zugleich die Spaltung der Arbeiterbewegung in revol
 utionäre Kommunisten und staatstragende Sozialdemokraten. Wie in den meiste
 n Industriestädten kam es in Barmen und Elberfeld zu Plünderungen, Hungerde
 monstrationen und Toten. Hilfsgüter wie das „Russenbrot“ von den russischen
  Gewerkschaften wurden über die Konsumgenossenschaften verteilt. Der Organi
 sationsgrad der Gewerkschaften erreichte seinen Höhepunkt und – mit der Nie
 derlage Anfang 1924 - zugleich seinen Wendepunkt. Die Erfahrung der Niederl
 age, der Verlust des 8-Stunden-Tages und Löhne, die nur knapp über dem Exis
 tenzminimum blieben, waren in den folgenden, den sogenannten „goldenen Zwan
 ziger Jahren“, Gründe für den Großteil der bergischen Arbeiterschaft, den r
 evolutionären Flügel der Arbeiterbewegung zu unterstützen, der nun hier und
  im Ruhrgebiet eine seiner Hochburgen hatte.\nEine Ausstellung im ehemalige
 n Laden der Konsumgenossenschaft „Vorwärts-Befreiung“ zeigt das Wuppertaler
  Notgeld sowie Dokumente und Exponate zu den Lebensumständen und sozialen K
 ämpfen in Deutschland und in der Region. Bei der Führung durch unser Mitgli
 ed Reiner Rhefus, einen hervorragenden Kenner der Geschichte der Arbeiterbe
 wegung und nicht zuletzt der Wuppertaler Lokalgeschichte in ihren unterschi
 edlichsten Facetten, stehen die Klassenkämpfe und Erfahrungen, die diese Ge
 neration der Arbeiterbewegung machte, im Mittelpunkt. Im Anschluss gibt es 
 die Möglichkeit zur Diskussion.\n \nDie Sedanstraße liegt auf dem Sedansber
 g, der im Wuppertaler Stadtteil Barmen liegt. Der Veranstaltungsort ist von
  der Schwebebahnhaltestelle Alter Markt aus in 15 Gehminuten zu erreichen (
 900 m).  Nächstgelegene Bushaltestelle, für Fußlahme ab Busbf bei W’tal Hbf
 : Schwalbenstraße.\nInteressierte Gruppen können mit Reiner Rhefus gerne au
 ch eigene Führungen absprechen: 0202 763553\n \n Dieser Event wurde importi
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 trophen- und Schicksalsjahr. Die galoppierende Inflation ließ weite Teile d
 er Bevölkerung verarmen.</p><p>Betriebsräteorganisationen riefen an den Gew
 erkschaften vorbei zu Streiks auf und forderten von den Gewerkschaften die 
 Auflösung der Arbeitsgemeinschaft mit den Arbeitgebern.</p><p>In Sachsen un
 d Thüringen gab es Arbeiterregierungen und in Hamburg den missglückten Aufs
 tand. Im Westen stand die Besetzung des Ruhrgebiets durch die Franzosen im 
 Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Hier erreichte die Streikbewegung ein b
 esonders großes Ausmaß und vertiefte zugleich die Spaltung der Arbeiterbewe
 gung in revolutionäre Kommunisten und staatstragende Sozialdemokraten. Wie 
 in den meisten Industriestädten kam es in Barmen und Elberfeld zu Plünderun
 gen, Hungerdemonstrationen und Toten. Hilfsgüter wie das „Russenbrot“ von d
 en russischen Gewerkschaften wurden über die Konsumgenossenschaften verteil
 t. Der Organisationsgrad der Gewerkschaften erreichte seinen Höhepunkt und 
 – mit der Niederlage Anfang 1924 - zugleich seinen Wendepunkt. Die Erfahrun
 g der Niederlage, der Verlust des 8-Stunden-Tages und Löhne, die nur knapp 
 über dem Existenzminimum blieben, waren in den folgenden, den sogenannten „
 goldenen Zwanziger Jahren“, Gründe für den Großteil der bergischen Arbeiter
 schaft, den revolutionären Flügel der Arbeiterbewegung zu unterstützen, der
  nun hier und im Ruhrgebiet eine seiner Hochburgen hatte.</p><p>Eine Ausste
 llung im ehemaligen Laden der <em>Konsumgenossenschaft „Vorwärts-Befreiung“
 </em> zeigt das Wuppertaler Notgeld sowie Dokumente und Exponate zu den Leb
 ensumständen und sozialen Kämpfen in Deutschland und in der Region. Bei der
  Führung durch unser Mitglied <strong>Reiner Rhefus</strong>, einen hervorr
 agenden Kenner der Geschichte der Arbeiterbewegung und nicht zuletzt der Wu
 ppertaler Lokalgeschichte in ihren unterschiedlichsten Facetten, stehen die
  Klassenkämpfe und Erfahrungen, die diese Generation der Arbeiterbewegung m
 achte, im Mittelpunkt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.
 </p><p> </p><p>Die Sedanstraße liegt auf dem Sedansberg, der im Wuppertaler
  Stadtteil Barmen liegt. Der Veranstaltungsort ist von der Schwebebahnhalte
 stelle Alter Markt aus in 15 Gehminuten zu erreichen (900 m).  Nächstgelege
 ne Bushaltestelle, für Fußlahme ab Busbf bei W’tal Hbf: Schwalbenstraße.</p
 ><p>Interessierte Gruppen können mit Reiner Rhefus gerne auch eigene Führun
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