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SUMMARY:»Die Demokratie muss gelegentlich in Blut gebadet werden …«
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DESCRIPTION:<h4>Faschismus in Chile unter Pinochet – deutsche Beteiligung, Kontinuitäte
 n, Parallelen</h4><p><img style="border-style: none; float: right; margin-l
 eft: 10px;" src="images/files/20230629_chile.png" width="450" height="637" 
 /></p><p>Auf der Veranstaltung sollen der Pinochet-Putsch und die Militärdi
 ktatur in Chile als brutalste Form bürgerlicher Herrschaft zur Durchsetzung
  der Interessen des US-amerikanischen Monopolkapitals analysiert werden. In
  Anlehnung an Überlegungen von Reinhard Opitz werden ihre Spezifika als »ex
 portierter Faschismus«, der nicht über eine Massenbasis verfügte, in ein ab
 hängiges Land und die Rolle westlicher neoliberaler Ökonomen in den Fokus g
 enommen.</p><p>Beleuchtet werden soll auch der Einfluss des Hitlerfaschismu
 s. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren viele führende Nazis mit Hilfe US
 -amerikanischer Geheimdienstbehörden über die »Rattenlinien« nach Südamerik
 a gekommen und unterstützten rechte Diktaturen. Der Schlachtfliegerheld Han
 s-Ulrich Rudel, der als Militärberater und Waffenbeschaffer fungierte, war 
 nur einer von vielen deutschen Terrorhelfern Pinochets. Die Beifallsbekundu
 ngen, wie »Drei Jahre Marxismus sind der Armee genug«, sowie Legitimierungs
 - und Verharmlosungsversuche durch das Establishment von Politik und Medien
 , die die faschistische Herrschaft in Chile als »Notmaßnahme« und »kleinere
 s Übel« abtaten, verweisen auch eindrücklich auf konservierte Elemente des 
 Nazismus in der bürgerlichen Demokratie der Bonner Republik.</p><p>In der B
 erliner Republik kooperiert der deutsche Imperialismus, diesmal im NATO-Bün
 dnis, seit dem Euromaidan und Beginn des Krieges gegen Russland wieder mit 
 Banderisten und anderen gefährlichen Faschisten in der Ukraine, deren Vorgä
 nger sich in den 1930er-Jahren als gelehrige Schüler von Alfred Rosenberg u
 nd Co erwiesen hatten. Das wirft dringliche Fragen auf, die zur Diskussion 
 gestellt werden sollen: Wie können faschistische Kontinuitäten und Rechtsen
 twicklungen vor allem in der gegenwärtigen deutschen Außenpolitik sowie der
 en unheilige Allianzen erkannt werden und wie muss der Antifaschismus ihnen
  begegnen – ohne falsche Etikettierungen vorzunehmen?</p><p>Antifaschisten 
 in Deutschland – die auf den Schultern großer Theoretiker stehen, welche no
 ch die Werkzeuge der Wissenschaft und Weltanschauung des Marxismus anzuwend
 en wussten – finden sich heute vor der größten Herausforderung seit 1945. D
 ie Auseinandersetzung mit der traumatischen Chile-Erfahrung der internation
 alistischen Linken kann wichtige historische und politische Koordinaten zur
  Orientierung liefern, die vor den tragischen Irrtümern und der (Kriegs-)Pr
 opaganda der derzeit hegemonialen und sogar in antifaschistischen Organisat
 ionen grassierenden liberalen Faschismustheorien bewahren können.</p><p>Vor
 träge und Podiumsgespräch: <strong>Jürgen Lloyd</strong> (Marx-Engels-Stift
 ung) und <strong>Susann Witt-Stahl</strong> (Melodie &amp; Rhythmus, junge 
 Welt). Moderation: <strong>Arnold Schölzel</strong> (junge Welt)</p><p>Eint
 ritt: 10,00 Euro, ermäßigt: 5,00 Euro <br />Um Anmeldung unter <a href="mai
 lto:maigalerie@jungewelt.de">maigalerie@jungewelt.de</a> wird gebeten. </p>
 <p>Einlass ab 18:00 Uhr<br />Die Veranstaltung wird auch live gestreamt. </
 p><p>Siehe auch die <a href="https://www.jungewelt.de/blogs/chile" target="
 _blank" rel="noopener">Veranstaltungsreihe der Tageszeitung junge Welt</a>.
 </p><h5>Videoaufzeichnung</h5><p><iframe title="Faschismus in Chile unter P
 inochet – deutsche Beteiligung, Kontinuitäten, Parallelen" src="https://vid
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 tsch und die Militärdiktatur in Chile als brutalste Form bürgerlicher Herrs
 chaft zur Durchsetzung der Interessen des US-amerikanischen Monopolkapitals
  analysiert werden. In Anlehnung an Überlegungen von Reinhard Opitz werden 
 ihre Spezifika als »exportierter Faschismus«, der nicht über eine Massenbas
 is verfügte, in ein abhängiges Land und die Rolle westlicher neoliberaler Ö
 konomen in den Fokus genommen.</p><p>Beleuchtet werden soll auch der Einflu
 ss des Hitlerfaschismus. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren viele führe
 nde Nazis mit Hilfe US-amerikanischer Geheimdienstbehörden über die »Ratten
 linien« nach Südamerika gekommen und unterstützten rechte Diktaturen. Der S
 chlachtfliegerheld Hans-Ulrich Rudel, der als Militärberater und Waffenbesc
 haffer fungierte, war nur einer von vielen deutschen Terrorhelfern Pinochet
 s. Die Beifallsbekundungen, wie »Drei Jahre Marxismus sind der Armee genug«
 , sowie Legitimierungs- und Verharmlosungsversuche durch das Establishment 
 von Politik und Medien, die die faschistische Herrschaft in Chile als »Notm
 aßnahme« und »kleineres Übel« abtaten, verweisen auch eindrücklich auf kons
 ervierte Elemente des Nazismus in der bürgerlichen Demokratie der Bonner Re
 publik.</p><p>In der Berliner Republik kooperiert der deutsche Imperialismu
 s, diesmal im NATO-Bündnis, seit dem Euromaidan und Beginn des Krieges gege
 n Russland wieder mit Banderisten und anderen gefährlichen Faschisten in de
 r Ukraine, deren Vorgänger sich in den 1930er-Jahren als gelehrige Schüler 
 von Alfred Rosenberg und Co erwiesen hatten. Das wirft dringliche Fragen au
 f, die zur Diskussion gestellt werden sollen: Wie können faschistische Kont
 inuitäten und Rechtsentwicklungen vor allem in der gegenwärtigen deutschen 
 Außenpolitik sowie deren unheilige Allianzen erkannt werden und wie muss de
 r Antifaschismus ihnen begegnen – ohne falsche Etikettierungen vorzunehmen?
 </p><p>Antifaschisten in Deutschland – die auf den Schultern großer Theoret
 iker stehen, welche noch die Werkzeuge der Wissenschaft und Weltanschauung 
 des Marxismus anzuwenden wussten – finden sich heute vor der größten Heraus
 forderung seit 1945. Die Auseinandersetzung mit der traumatischen Chile-Erf
 ahrung der internationalistischen Linken kann wichtige historische und poli
 tische Koordinaten zur Orientierung liefern, die vor den tragischen Irrtüme
 rn und der (Kriegs-)Propaganda der derzeit hegemonialen und sogar in antifa
 schistischen Organisationen grassierenden liberalen Faschismustheorien bewa
 hren können.</p><p>Vorträge und Podiumsgespräch: <strong>Jürgen Lloyd</stro
 ng> (Marx-Engels-Stiftung) und <strong>Susann Witt-Stahl</strong> (Melodie 
 &amp; Rhythmus, junge Welt). Moderation: <strong>Arnold Schölzel</strong> (
 junge Welt)</p><p>Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt: 5,00 Euro <br />Um Anmeld
 ung unter <a href="mailto:maigalerie@jungewelt.de">maigalerie@jungewelt.de<
 /a> wird gebeten. </p><p>Einlass ab 18:00 Uhr<br />Die Veranstaltung wird a
 uch live gestreamt. </p><p>Siehe auch die <a href="https://www.jungewelt.de
 /blogs/chile" target="_blank" rel="noopener">Veranstaltungsreihe der Tagesz
 eitung junge Welt</a>.</p><h5>Videoaufzeichnung</h5><p><iframe title="Fasch
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