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SUMMARY:Umwidmungen, Umbenennungen und Umdenken? - Der Kampf um die Erinnerung
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 nungen-und-umdenken-der-kampf-um-die-erinnerung?tmpl=component
DESCRIPTION:<p>Vorträge von:</p><ul><li>Dr. Kai Köhler: Denkmäler im geschichtspolitisc
 hen Streit.</li><li>Eva Petermann: Ist der „Sämann“ friedensfähig? Einige k
 unsthistorische Anmerkungen.</li></ul><p>Wie umgehen mit den deutschlandwei
 t mehr als 150 000 Monumenten und Gedenktafeln zum 1. Weltkrieg und 2. Welt
 krieg? Während einige davon unbeachtet vor sich hinbröckeln, werden anderno
 rts Unsummen für ihren Erhalt investiert und keine Kosten gescheut, um staa
 tliche Trauerfestakte zur Erinnerung zu zelebrieren. Schon hat sich eine ne
 ue Generation von „Kriegerdenkmälern“ hinzugesellt. Heftig umstritten war d
 as 2009 errichtete Berliner „Ehrenmal“ für im Auslandseinsatz „gefallene“ B
 undeswehrsoldaten.</p><p>Gleichzeitig dauern die Auseinandersetzungen um St
 raßenbenennungen an - so vor zehn Jahren in Hof um die nach einem glühenden
  Nazi-Anhänger benannte Dr. Dietlein-Straße, jetzt Dr. Bonhoeffer-Straße. I
 n den letzten Jahren wurden vielerorts Denkmäler ins Visier genommen. In Ho
 f hat sich eine aktive Denk-mal!-Initiative, genannt „ #Sä Frieden, Mann!“,
  die Umwidmung des gigantischen „Sämanns des Krieges“ im Wittelsbacher Park
  vorgenommen. Mittlerweile ist auf einer unscheinbaren Tafel am Sockel des 
 Monuments zu lesen, dass sich die Skulptur in der öffentlichen Wahrnehmung 
 doch schon längst zum Friedensbotschafter geläutert habe. Das große Erwache
 n setzt oftmals erst ein, wenn militante Nazis den Ort für sich entdecken u
 nd ihn im Stil von NS-Inszenierungen zum Schauplatz der Kriegsverherrlichun
 g machen. Das geschah im letzten November im Nachbarkreis Wunsiedel, wo ein
  bombastischer Fackelaufzug von Nazis am dortigen Kriegerdenkmal nahezu unb
 ehelligt die braunen Heroen der Wehrmacht „betrauern“ konnte. Andernorts we
 rden KZ-Gedenkstätten beschmiert, zum Gedächtnis gepflanzte Bäume abgesägt,
  das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park in Berlin beschädigt.</p><p>Das
  sind nur einige sichtbare Beispiele aus der letzten Zeit dafür, welche Hef
 tigkeit der Kampf um die Erinnerung annimmt. Es geht um die Deutungshoheit 
 über die Geschichte.</p><p>Auf der Diskussionsveranstaltung wird Dr. Kai Kö
 hler Auseinandersetzungen um die Bewahrung, Veränderung und den Sturz von D
 enkmälern darstellen, auch mit Beispielen aus dem US-amerikanischen und bri
 tischen Bereich. Anschließend soll es in verallgemeinerter Form um die Illu
 sionen, aber auch um die Chancen in Bezug auf eine Bewusstseinsveränderung 
 oder gar Veränderung des gesellschaftlichen Kräfteverhältnisses gehen.</p><
 p>Auf dem Hintergrund der lokalen Debatte um den „Sämann“ betrachtet Eva Pe
 termann den kunsthistorischen Hintergrund, auch anhand von Bildmaterial. St
 eckt in der überdimensionierten Drohgestalt im Park des Hofer Bahnhofsviert
 els vielleicht doch das Potential für einen „Sämann des Friedens“?</p><p><a
  href="files/20221014_Flyer-MES-VVN-BdA_Hof.pdf" target="_blank" rel="noope
 ner">» Flyer zur Veranstaltung</a></p><p>Dr. Kai Köhler (Publizist, Berlin)
  hat sich mit Kultur im deutschen Faschismus und mit erinnerungspolitischen
  Auseinandersetzungen beschäftigt.</p><p>Eva Petermann (VHS-Dozentin und Pu
 blizistin, Hof) hat sich als Kreisvorsitzende der VVN-BdA Hof-Wunsiedel pra
 ktisch und theoretisch mit Straßenumbenennungen sowie dem Umgang mit Kriege
 rdenkmälern auseinander gesetzt.</p> <a href="http://mes2.jlloyd.de/veranst
 altungen/eventdetail/179/-/umwidmungen-umbenennungen-und-umdenken-der-kampf
 -um-die-erinnerung?tmpl=component">Dieser Event wurde importiert von: http:
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 hen Streit.</li><li>Eva Petermann: Ist der „Sämann“ friedensfähig? Einige k
 unsthistorische Anmerkungen.</li></ul><p>Wie umgehen mit den deutschlandwei
 t mehr als 150 000 Monumenten und Gedenktafeln zum 1. Weltkrieg und 2. Welt
 krieg? Während einige davon unbeachtet vor sich hinbröckeln, werden anderno
 rts Unsummen für ihren Erhalt investiert und keine Kosten gescheut, um staa
 tliche Trauerfestakte zur Erinnerung zu zelebrieren. Schon hat sich eine ne
 ue Generation von „Kriegerdenkmälern“ hinzugesellt. Heftig umstritten war d
 as 2009 errichtete Berliner „Ehrenmal“ für im Auslandseinsatz „gefallene“ B
 undeswehrsoldaten.</p><p>Gleichzeitig dauern die Auseinandersetzungen um St
 raßenbenennungen an - so vor zehn Jahren in Hof um die nach einem glühenden
  Nazi-Anhänger benannte Dr. Dietlein-Straße, jetzt Dr. Bonhoeffer-Straße. I
 n den letzten Jahren wurden vielerorts Denkmäler ins Visier genommen. In Ho
 f hat sich eine aktive Denk-mal!-Initiative, genannt „ #Sä Frieden, Mann!“,
  die Umwidmung des gigantischen „Sämanns des Krieges“ im Wittelsbacher Park
  vorgenommen. Mittlerweile ist auf einer unscheinbaren Tafel am Sockel des 
 Monuments zu lesen, dass sich die Skulptur in der öffentlichen Wahrnehmung 
 doch schon längst zum Friedensbotschafter geläutert habe. Das große Erwache
 n setzt oftmals erst ein, wenn militante Nazis den Ort für sich entdecken u
 nd ihn im Stil von NS-Inszenierungen zum Schauplatz der Kriegsverherrlichun
 g machen. Das geschah im letzten November im Nachbarkreis Wunsiedel, wo ein
  bombastischer Fackelaufzug von Nazis am dortigen Kriegerdenkmal nahezu unb
 ehelligt die braunen Heroen der Wehrmacht „betrauern“ konnte. Andernorts we
 rden KZ-Gedenkstätten beschmiert, zum Gedächtnis gepflanzte Bäume abgesägt,
  das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park in Berlin beschädigt.</p><p>Das
  sind nur einige sichtbare Beispiele aus der letzten Zeit dafür, welche Hef
 tigkeit der Kampf um die Erinnerung annimmt. Es geht um die Deutungshoheit 
 über die Geschichte.</p><p>Auf der Diskussionsveranstaltung wird Dr. Kai Kö
 hler Auseinandersetzungen um die Bewahrung, Veränderung und den Sturz von D
 enkmälern darstellen, auch mit Beispielen aus dem US-amerikanischen und bri
 tischen Bereich. Anschließend soll es in verallgemeinerter Form um die Illu
 sionen, aber auch um die Chancen in Bezug auf eine Bewusstseinsveränderung 
 oder gar Veränderung des gesellschaftlichen Kräfteverhältnisses gehen.</p><
 p>Auf dem Hintergrund der lokalen Debatte um den „Sämann“ betrachtet Eva Pe
 termann den kunsthistorischen Hintergrund, auch anhand von Bildmaterial. St
 eckt in der überdimensionierten Drohgestalt im Park des Hofer Bahnhofsviert
 els vielleicht doch das Potential für einen „Sämann des Friedens“?</p><p><a
  href="http://mes2.jlloyd.de/files/20221014_Flyer-MES-VVN-BdA_Hof.pdf" targ
 et="_blank" rel="noopener">» Flyer zur Veranstaltung</a></p><p>Dr. Kai Köhl
 er (Publizist, Berlin) hat sich mit Kultur im deutschen Faschismus und mit 
 erinnerungspolitischen Auseinandersetzungen beschäftigt.</p><p>Eva Peterman
 n (VHS-Dozentin und Publizistin, Hof) hat sich als Kreisvorsitzende der VVN
 -BdA Hof-Wunsiedel praktisch und theoretisch mit Straßenumbenennungen sowie
  dem Umgang mit Kriegerdenkmälern auseinander gesetzt.</p> <a href="http://
 mes2.jlloyd.de/veranstaltungen/eventdetail/179/-/umwidmungen-umbenennungen-
 und-umdenken-der-kampf-um-die-erinnerung?tmpl=component">Dieser Event wurde
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 nent</a>X-EXTRAINFO:Gemeinsame Diskussionsveranstaltung der Marx-Engels-Stiftung und der VVN-Bd
 A Hof-Wunsiedel.
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