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"Vergeistigung der
Herrschaft": Zur Theorie ideologischer
Herrschaftsreproduktion bei Leo Kofler
Werner Seppmann
I. Paradoxer als gegenwärtig, könnte
die Situation kaum sein: Während die sozialen
Widerspruchstendenzen sich verschärfen, die Schere zwischen
Gewinnern und Verlierern der sozialen Umwälzungen zunehmend
größer wird, bleibt das Bewußtsein der Menschen
hinter den gesellschaftlichen Problemen zurück. Scheinbar
bereitwillig übernehmen sie Sichtweisen des herrschenden
Blocks, die nur all zu offensichtlich ihren eigenen Interessen
widersprechen. Die Erklärungen solcher Vorgänge sind
eine vordringliche Aufgabe kritischer Gesellschaftstheorie. Und
dabei kommt zwangsläufig Leo Kofler ins Spiel, der eine
umfassende Theorie ideologischer Herrschaftsreproduktion im
Spätkapitalismus vorgelegt hat, die in den linken
Diskussionen bei weitem jedoch nicht die Aufmerksamkeit gefunden
hat, die ihrer Substanz und der gegenwärtigen Problemlage
angemessen wäre.
Nun füllen ja die Veröffentlichungen
über den Ideologie-Komplex ganze Bibliotheken. Dennoch kann
nicht unbedingt unterstellt werden, dass sich das
Problemverständnis durch die ausufernde Theorieproduktion
vertieft hätte. Die meisten Versuche scheitern schon an den
kategoriellen Bestimmungen, beispielsweise an der zentralen Frage
nach dem Gegensatzprinzip zur Ideologie. Ist es die Wahrheit? Oder
existiert ein solches Alternativprinzip überhaupt nicht, weil
jede gesellschaftliche Bewußtseinsform als Moment einer
entfremdeten Praxis grundsätzlich ideologischer (also
verzerrter) Natur ist? Obwohl an dieser Stelle auf solche
grundlagentheoretischen Fragen nicht näher eingegangen werden
kann, soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Marxismus das
Problem durch den Nachweis einer gesellschaftlichen Prägung
sowohl der verzerrten Denkmuster, als auch der realitätsadäquaten
Sichtweisen auflöst. II. Es geht bei diesen Fragen
nach den menschlichen Erkenntnismöglichkeiten übrigens
nicht, wie ein postmodernistisches Diskurs-"Wissen"
unterstellt, um ein absolutistisches Wahrheitsstreben. Grundlegend
für eine marxistische Ideologietheorie ist das Verständnis
des Bewußtseins als Funktionselement gesellschaftlichen
Handelns - und zwar zunächst unabhängig davon, ob seine
Inhalte als "richtig" oder "falsch"
qualifiziert werden können. Damit ist die Thematisierung des
Verhältnisses von Wahrheit und Irrtum nicht suspendiert,
jedoch widerspricht eine Konzeption, die Ideologie als Faktor des
gesellschaftlichen Geschehens und als irreversibles Moment
sozialer Selbstinterpretation begreift, ihrer linearen
Gleichsetzung mit falschem Bewußtsein: Das dialektische
Verständnis spielt auf beide Möglichkeiten und der
impliziten Doppelbödigkeit des Ideologiebegriffs an. Denn
auch verzerrte Ideen sind "ein Teil der Wahrheit der ...
materiellen Verhältnisse" (T. Eagleton) durch die sie
geprägt werden. Auch mythologisches Denken, dass von
moderner Rationalität scheinbar weit entfernt ist,
transportiert Erklärungsmuster mit alltagspraktischem
Erklärungswert. Wenn ein Vater in einer "vor-modernen"
Gesellschaft seinem Kind erklärt, er solle dem reißenden
Strom fern bleiben, weil "böse Geister" ihn
bevölkern und nach ihm greifen würden, dann hat diese
Erklärung ihren praktischen Zweck erfüllt. Seine
"Erzählung" ist zwar objektiv falsch, ihr
praktische Gebrauchswert jedoch hoch. Selbst durch solch
knappen Hinweise dürfte die Unvereinbarkeit eines
historisch-materialistischen Verständnisses
gesellschaftlicher Bewußtseinsformen mit einer abstrakten
Entgegensetzung von "Wissenschaft" und "Ideologie"
(wie sie beispielsweise Louis Althusser mit absoluten
Geltungsanspruch postuliert hat) deutlich werden. Nun gibt es bei
Althusser auch noch subtilere Bemerkungen zur
Ideologieproblematik, etwa seine "Theorie Ideologischer
Staatsapparate", die einen wichtigen Aspekt
herrschaftskonformer Sichtweisen thematisiert, jedoch durch das
reduktionistische Verständnis des Ideologischen als ein
Ensemble strukturell vermittelter "ideologischer Mächte"
nur einen Teilaspekt der geistigen Herrschaftsreproduktion erfaßt.
In Althussers Nachfolge wird auch in einem "Historisch-kritischem
Wörterbuch des Marxismus" (Ed. Haug) Ideologie
wesentlich auf den Modus einer "Vergesellschaftung von Oben"
reduziert. Weil das Ideologische in diesem Sinne erst mit der
"systematisierenden Arbeit der Ideologen" beginnt, die
bemüht sind die "Menschen auf bestimmte Verhältnisse"
einzuschwören, wird der Reflexionshorizont eines
frühbürgerlichen Materialismus, der die ideologische
Intervention als bewusste Irreführung begreift, kaum
überschritten: Die zentrale Einsicht der Marxschen
Ideologietheorie, dass "nicht das Bewusstsein ... das Leben,
sondern das Leben ... das Bewusstsein" bestimmt, wird
systematisch auf den Kopf gestellt. III. Um einen
problemgerechten Zugang zu den aktuellen Formen ideologischer
Vermittlungen haben sich in den 60er Jahren neben Herbert Marcuse
vor allen Leo Kofler bemüht. Beider Analysen weisen trotz
nicht unwichtiger konzeptioneller Differenzen, einen gemeinsamen
Grundtenor auf: Sie stellen fest, dass die Menschen im
Spätkapitalismus die Herrschaftsimperative weitgehend
verinnerlicht haben und eine aktive Rolle bei der
Aufrechterhaltung der Repressionsmechanismen spielen. Marcuses
und Koflers Theorien ideologischer Machtreproduktion sind als
Antwort auf die Selbststabilisierungsfähigkeiten der
kapitalistischen Gesellschaften zu verstehen, die im laufe des 20.
Jahrhunderts immer deutlicher zutage traten. Ausgangspunkt, ist
die Beobachtung, dass trotz seiner eklatanten Widerspruchsstruktur
es dem entwickelten Kapitalismus immer wieder gelingt, die
Menschen emotional und geistig an sich binden. Um diese
ideologischen Vereinnahmungen zu begreifen, musste sich die
theoretische Herangehensweise in dem gleichen Maße
verändern, wie die ideologischen Vermittlungsprozesse es
getan haben: "Die ideologischen Formen der Repression haben
sich im 20. Jahrhundert weitgehend irrationalisiert und haben
psychische Bereiche erreicht und besetzt, die in früheren
Epochen noch Kräfte des Widerstands aufgespeichert hatten."
(L. Kofler) Die ideologischen Formierungsprozesse bewirken mehr
als bloß geistige Konformität; von ihnen wird zunehmend
der ganze Mensch betroffen: Sein Bewußtsein, seine Psyche,
selbst seine Sinnlichkeit werden machtkonform instrumentatlisiert.
IV. Ideologie präsentiert sich zwar immer auch
noch in der Form fest umrissener Weltbilder und konzeptioneller
Erklärungsmuster, wie ja gerade die grassierende Ideologie
des Neoliberalismus beweist. Und nicht zuletzt bei einer Analyse
seiner Durchsetzungsstrategien wird deutlich, welche tragende
Bedeutung nach wie vor ideologische Apparate und "materiellen"
Vermittlungsinstanzen haben. Die Akzeptanz solcher Behauptungen
wie der, dass "Lohnverzicht Arbeitsplätze schaffen"
würde, ist durch den effektiven Einsatz ideologischer
Agenturen begründet worden. Aber mit der Analyse der
objektiven Vermittlungsstrukturen ist noch nicht die beachtliche
Wirkung der herrschaftskonformen Sichtweisen und vor allem nicht
die auffällige Widerstandslosigkeit gegen sie erklärt.
Auf der Wahrnehmungsebene ist zu beobachten, dass die
Krisenopfer die Sichtweise des Kapitals in der Hoffnung
übernehmen, beispielsweise durch Lohnverzicht und
Arbeitszeitverlängerungen doch noch den bedrohten
Arbeitsplatz retten zu können. Ideologische Hegemonie, wird
also durch soziale Verunsicherung gesichert. Möglich ist das,
weil Angst zu einer gesellschaftlichen Konstante geworden ist und
die Übernahme herrschender Theoreme ein - meist vergebliches
- Moment der Angst-Abwehr beinhalten. Der ideologischen
Unterwerfung liegen also psychische Reaktionen und
Verarbeitungsweisen zugrunde, mit denen eine Theorie, die den
aktuellen ideologischen Formierungsprozessen gerecht werden will,
sich intensiv beschäftigen muß. V. Um den
über psychische Instanzen vermittelten Prozesse der
Machtstabilisierung theoretisch gerecht werden zu können,
beschäftigte sich Kofler schon früh mit den Fragen und
Problemen einer Verbindung von Gesellschaftstheorie und
Sozialpsychologie. Bevor tiefenpsychologische Kategorien wie
Verdrängung, Rationalisierung oder Übertragung in den
Theorierahmen einer dialektischen Gesellschaftstheorie integriert
werden können, muß jedoch die Wirkungsweise der
gewöhnlichen Formen des falschen Bewußtseins betrachtet
werden. Denn sie liegen in einer elementaren Weise, den
subjektiven Anpassungsstrategien zugrunde. Marx hat im "Kapital"
- und Leo Kofler bezieht sich unmittelbar darauf - in seinen
Analysen des fetischisierten Bewußtseins gezeigt, wie
entfremdete Denkformen mit einer gewissen Zwangsläufigkeit,
durch die soziale Praxis im Kapitalismus entstehen. Durch den
Warencharakter aller sozialen Beziehungen und die kapitalistische
Prägung der gesellschaftlichen Arbeitsteilung bilden sich
Einstellungsmuster, die das Bild von den (klassengesellschaftlich
strukturierten) sozialen Zusammenhängen systematisch
verzerren und den Eindruck einer "Naturhaftigkeit" der
gesellschaftlichen Prozesse erzeugen. Dieses fetischisierte
Bewußtsein liegt allen anderen ideologischen Prozessen
zugrunde: Leo Kofler hat sie als die "primäre Stufe der
ideologischen Reflexion" bezeichnet. Sie "vollzieht
sich", wie er betont, "in einer spontan-irrationellen
Form [und] ...
stellt schlechthin das dar, was man als die ‚unreflektierte'
Hinnahme erlebter ökonomischer Zwangsläufigkeit und
damit zusammenhängend gesellschaftlicher Schicksalhaftigkeit
im Alltagsbewußtsein" (Kofler) bezeichnen kann. VI.
In seiner offensichtlichen Reibungslosigkeit kann das System
der Selbstunterdrückung jedoch nur funktionieren, weil den
aus der unmittelbaren Praxis entstammenden Bewußtseinsverzerrungen
und Selbsttäuschungen mehrschichtige Strukturen des Vor- und
Unbewußten mit selbstunterdrückender Funktionalität
vorgelagert sind. Die im praktischen Lebensvollzug sich
entwickelnden Interpretationsschablonen werden durch sowohl
historisch als auch aktuell vermittelte Bilder und Deutungsmuster
zu einem Weltbild mit politischer Orientierungsstruktur
komprimiert. Kofler hat mehrere Ideologiekomplexe mit - wie er es
genannt hat - "tiefensoziologischer" Wirkung
unterschieden, die jeweils eine eigene Genese und eine
differenzierte Funktionalität besitzen, sich aber gegenseitig
beeinflussen und inhaltlich "ergänzen". Festgefügte
Vorstellungen wie beispielsweise die, dass sich "jeder selbst
der Nächste" ist, oder dass "Die-da-oben" doch
machen, was sie wollen, entsprechen zunächst einmal
unmittelbaren Sozialerlebnissen. Doch solche pseudo-empirischen
Feststellungen entfalten ihre vollständige Wirkung erst durch
die Prägekraft der verinnerlichten Koordinaten eines
"repressiven Menschenbildes" (Kofler). Es besteht aus
tief verwurzelten Bewußtseinsebenen, die auf die
Interpretation und mentale Strukturierung aktueller Erlebnisse
einen nachhaltigen Einfluß ausüben. Während der
Warenfetischismus und die diversen Vergeblichkeitsvorstellungen
den geistigen Gegenwartsströmungen angehören, ist das
repressive Menschenbild das Produkt der gesamten
klassengesellschaftlichen Entwicklung der Menschheit. Dieser
Bewußtseinsmodus "fundiert" und generalisiert
Unterdrückungserfahrungen vieler Generationen und
repräsentiert eine der Wurzeln des resignativen
Gegenwartsbewußtseins, dessen Quintessens lautet, dass es zu
den herrschenden Zuständen keine Alternative gibt. Zu den
Elemente dieses repressiven Menschenbildes gehört als
quasi-kulturelle Konstante (als eine Form der
christlich-abendländischen Ideologie) beispielsweise das
Verständnis der Arbeit als prinzipiell leidvolle und
mühselige Angelegenheit. Auch die Vorstellung einer
Unaufhebbarkeit des feindselig-aggressiven Verhaltens der Menschen
untereinander, ist in dieser Bewußtseinschicht eingelagert.
Sowohl zynische Legitimationsreden vom "Recht des Stärkeren",
als auch die Vorstellung vom "Überlebenskampf" der
Rassen, können unmittelbar an solche Integrationsschablonen
anschließen. VII. Kofler beschäftigt sich
jedoch nicht nur mit den repressiv besetzten Seiten der
menschlichen Psyche. Er hat auch auf die Existenz von archaischen
Ebenen verwiesen, in der vor-klassengesellschaftliche Ahnungen, in
der Form gattungsgeschichtlicher Harmoniebedürfnisse und
Momente des utopischen Verlangens aufgehoben sind. Das Gewicht der
einzelnen Bewußtseinsebenen bei der Bewertung und
Verarbeitung aktueller Erfahrungen hängst sowohl von den
übrigen ideologischen Konstellationen als auch von den
Interpretationsbedürfnissen des Alltagsdenkens ab. Die
diversen Faktoren werden individuell zu einem (in
alltagspraktischer Relevanz) "homogenen" Weltbild
verarbeitet, personale Existenzansprüche mit den objektiven
Anforderungen in Übereinstimmung zu bringen versucht.
Entscheidend ist, ob das herrschende Denken hegemonial ist,
oder auch alternative Denkmuster in den gesellschaftlichen
Auseinandersetzungen und Selbstverständigungsprozesse eine
Rolle spielen. Je unverstandener die eigene Welt und je
undurchsichtiger das soziale Leben erlebt wird, um so größer
ist die individuelle und kollektive Empfänglichkeit für
herrschaftsbesetzte - und darin eingeschlossen -
archaisch-irrationale Interpretationsmuster mit repressiver
Wirkung. Es ist jedenfalls kein Zufall, dass in der aktuellen
Krisensituation esoterische Orientierungen und rechte Mythologien
Hochkonjunktur haben! VIII. Obwohl seine Existenz vom
Alltagsbewußtsein verdrängt und ein Bewußtsein
seiner Integrationswirkung aus der sozialtheoretischen Reflexion
verbannt ist, kommt besonders dem repressiv strukturierten
Gewissen eine zentrale Rolle bei der ideologischen Formierung und
den "freiwilligen" Unterwerfungshandlungen zu. Nur
scheinbar haben sich die traditionellen Moralsysteme, als Dreh-
und Angelpunkt machkonformen Verhaltens, gelockert. Zwar existiert
durch das verbreitete Bewußtsein individualistischer
"Freiheit" die Illusion "ungebundener"
Handlungsmöglichkeiten und eines grenzenlosen "Genusses".
Jedoch stößt dieses Selbstverwirklichungsstreben immer
wieder an die Grenzen, sowohl des "Realitätsprinzips",
als auch an die Demarkationslinien der verinnerlichten
Verhaltensmuster und Normensysteme. Eine latente
Unterwerfungsbereitschaft wird besonders durch die in der
Massenpsyche eingelagerte Leistungsorientierung stimuliert. Als
Ergebnis eines langfristigen Anpassungsprozesses haben die
kapitalistisch sozialisierten Menschen Leistungs- und zu
moralischen Postulaten geronnene Disziplinmuster verinnerlicht.
Entgegen den Behauptungen sozialwissenschaftlich kaschierter
Mythenproduzenten haben die arbeitsgesellschaftlichen Maßstäbe
weder ihre normierende Wirkung noch ihre subjektive
Orientierungsfunktion verloren; jedoch hat sich gegenüber
früheren bürgerlichen Entwicklungsstadien die
Vorstellungen von der Bedeutung anstrengender und
aufopferungsvoller Arbeit säkularisiert: Nicht mehr das
Seelenheil verspricht der arbeitsbedingte Lustverzicht, sondern
die Freuden des Konsums. Leo Kofler beschreibt diesen
Wirkunsgzusammenhang als "Dialektik von Genuß und
Askese", bei der es stichwortartig zusammengefaßt um
die Einbindung elementarer menschlicher Lebensansprüche in
den konsumvermittelten Prozeß der Selbstunterdrückung
geht: Um an den Verheißungen der "Konsumgesellschaft"
partizipieren zu können, müssen die Menschen sich
bereitwillig den repressiven Anforderungen des "Werkalltagslebens"
(Marx) unterwerfen. IX. Auch durch die neuesten
Entwicklungen, also durch die gesellschaftlichen
Spaltungstendenzen und die Ausgrenzung zunehmender
Bevölkerungsteile aus dem "Wohlstandszonen", wird
die Wirkungsweise dieser ideologischen Verarbeitungsmechanismen
nicht ausgehebelt, sondern tendenziell noch verstärkt. Denn
wer den Leistungsimperativen nicht genügen und seine
Leistungsfähigkeit nicht durch den Konsum demonstrieren und
"bestätigen" kann, fühlt sich aufgrund dieser
verinnerlichten Verarbeitungsmuster für seine Situation
selbst verantwortlich und zieht sich schamhaft und resignativ
zurück. Es ist gerade die Angst aus den
"Normalitätszonen", also den Bereichen regulärer
und existenzsichernder Beschäftigung, heraus zu fallen, die
angepaßtes Verhalten produziert und die Bereitschaft zur
Übernahme noch der fragwürdigsten neoliberalistischen
"Lösungskonzepte" (die sich schon lange vor der
Realität blamiert haben) fördern. Strategien der
Gegenwehr, setzen die Aushebelung dieser Bereitschaft zur
Selbstunterdrückung voraus.
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